Zwei Räder – Leidenschaft und pure Freude

 

Mein Name ist Marc Gölz. 1977 in Kirchheim unter Teck geboren, lernte ich mit drei Jahren Radfahren – eine Freude, die mich nicht mehr losließ. Ich hatte auf und mit den zwei Rädern meine Leidenschaft entdeckt. Das erste Mountainbike kaufte ich mir selbst – mit 14 Jahren von meinem Konfirmationsgeld. Ein Jahr später fuhr ich die ersten Rennen, mit 17 Jahren qualifizierte ich mich für die Mountain Bike Weltmeisterschaft. Das war 1995: Das Jahr in dem der Niederländer Bart Brentjens Weltmeister der Eliteklassen und ein wirklich großes Vorbild für mich wurde.

Mountainbike fahren bestimmte von nun an mein Leben und ich machte als Profi Karriere im Team von T-Mobile Mountainbike. Die sportlich erfolgreichste Zeit? Das war das Jahr 2003: Bei einem schweren Sturz im Jahr zuvor hatte ich mir die Patella-Sehne angerissen und konnte erst jetzt wieder so richtig in den Rennzirkus einsteigen. Meine Erfolge zählten für mich daher doppelt: Ich wurde 13. bei der Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft, war unter den 40 Besten im Mountainbike Welt Cup und konnte meine bis dato beste Leistung abrufen. 

In der Saison 2003 startete Bart Brentjens, dem ich 1995 dabei zugesehen habe, wie er Weltmeister wurde, ebenfalls für das Team T-Mobile Mountainbike. Wir wurden Teamkollegen und teilten uns auf den Reisen für die nächsten zwei Jahre ein Zimmer. Von seiner Erfahrung profitierte ich in jeder Hinsicht. Er kam aus einem anderen Land, in dem auch anders trainiert wurde. Nicht nur, dass er alles gewonnen hatte, was es zu gewinnen gab. Er erklärte mir auch, wie seine Vorbereitung auf einen Wettkampf aussah und ich lernte – auch, dass es wichtig ist, neugierig zu bleiben und andere Ideen anzunehmen, eben über den Tellerrand zu schauen.

 

Am Ende des sehr intensiven Jahres 2003 hatte ich das Gefühl, mit meiner Leistungsfähigkeit am Maximum angekommen zu sein. Allerdings: Stagnation ist im Leistungssport natürlich keine Option. So suchte ich nach Wegen, meine Leistung weiter zu verbessern: Verbotene Substanzen kamen für mich nie in Frage, es musste also andere Wege geben. Eine große Inspiration war meine damalige Freundin und heutigen Frau. Mit ihrer Hilfe habe ich neue Facetten des Leistungssports erkannt – speziell die mentale Vorbereitung auf Wettkämpfe und das Thema Ernährung. Das klang spannend und unglaublich interessant, aber im Radsport gab es leider noch keine wirklichen Erfahrungen mit diesen Themen. Auch die Verbände hatten sich darüber nur wenig bis gar keine Gedanken gemacht. Für mich hieß es also "Learning by doing": Immer wieder ausprobieren, Erfahrungen sammeln und verbessern. Ein langer Weg mit vielen Tiefen, aber eben auch jeder Menge Höhen, die mich als Sportler im Laufe meiner Karriere in die TOP 20 der Weltrangliste gebracht haben. 

 

Während meiner Zeit als Profi habe ich mein Training immer hinterfragt. Es war für mich selbstverständlich, genau zu wissen, wie und warum ich welches Training absolviere und was sich dadurch an meiner Leistungsfähigkeit verbessern wird. So war es nur konsequent, dass ich schon während meiner Kariere als MTB Profi mit der Trainerausbildung begann und die A-Trainer Lizenz beim Bund deutscher Radfahrer abschloss. Es folgten Fortbildungen über orthomolekulare und mitochondriale Medizin, die Teilnahme an Ärzte-Kongressen zu Themen wie Zellschutz, Mikronährstoffe, die Wirkung von freien Radikalen etc., Höhentrainingsseminare, Ernährungscoaching bei Dr. Feil und das Coachen unterschiedlicher Teams. Ich habe auf diesem Weg mein Wissen über den Körper, seine Leistungsfähigkeit und die biochemischen Abläufe in ihm ausgebaut. Viele Fragen, die ich aus meiner Zeit als Profi hatte, konnte ich nun beantworten und erklären. 

 

So halte ich es bis heute. Ich bilde mich permanent weiter. Immer mehr zu wissen und die Freude daran, begleiten mich und meine Kunden. Heute gebe ich meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse weiter, coache Sportler, Unternehmer und Mitarbeiter, organisiere und begleite mit meinem Team von medicalSPORT Events, um Grenzen zu überwinden und zu lernen, dass es immer Wege gibt, selbst gesteckte Ziele auch wirklich zu erreichen.

 

Mein Motto: "Challenge yourself!".

 

Mit sportlichen Grüßen

Ihr

Marc Gölz

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